|
|
Forschungsprojekt Zwischenzeitlich
wurde von Martin Guse das museumspädagogisch-didaktische Gesamtkonzept
für die künftige Dokumentationsstelle/Gedenkstätte erarbeitet.
Es bildet die Grundlage für unsere weiteren Aktivitäten. Die
im Herbst 2001 vorgestellte erste Ausstellung zum Thema war bereits an
verschiedenen Standorten im Landkreis Nienburg/Weser zu sehen. Seit 2002
kann eine erste Broschüre zum Thema bei uns bestellt werden. Sie
wurde gemeinsam mit dem Förderverein der Sophie-Scholl-Oberschule
in Berlin Schönberg erarbeitet: Daneben
bieten wir eine 16-seitige broschierte Handreichung mit grundlegenden
Informationen unter folgendem Titel an: "Pulverfabrik Liebenau 1938
bis 1945". Daneben kann auch die Veröffentlichung "Fremde
kamen - Freunde gingen", die mit der hausinternen Jugend-AG entstand,
bei uns erworben werden. Besonders zu erwähnen ist, dass in den letzten Jahren mehrere Jugend-Arbeitsgemeinschaften zur Geschichte der Pulverfabrik etabliert werden konnten. Im Mai 2000 begleiteten fünf junge Frauen und fünf junge Männer aus Liebenau und der näheren Umgebung den Besuch der ehemaligen Zwangsarbeiterin Katerina Derewjanko aus Lwiw (Lemberg). Diesen Besuch haben sie in der oben genannten Broschüre aus ihrer Sicht kommentiert und auch in einem eigenen Videofilm dokumentiert. Im September 2002 fand ein Gedenktreffen mit ehemaligen Zwangsarbeiter/innen der Pulverfabrik Liebenau aus den Niederlanden, Polen und der Ukraine statt. An diesem Treffen nahm eine neue Gruppe von zwölf jungen Menschen teil. Sie waren von den Berichten der Gäste derart beeindruckt, dass sie sich mittlerweile als interne Jugend-AG unserem Haus angeschlossen haben. Diese jungen Vereinsmitglieder der „Dokumentationsstelle“ bereichern die Vereinsarbeit sehr. Hinweise zu den ersten Veröffentlichungen der Gruppe und nähere Infos unter ihrer eigenen Homepage:
|
|||